Kundgebung am 15.12.2017 um 11.00 Uhr am Klinikum Bremen Ost, Haus am Park

Der Aufsichtsrat der GeNo (Gesundheit Nord) trifft sich am 15.12.2017 turnusmäßig am Klinikum Bremen Ost, Haus im Park.

Unter anderem soll der Wirtschaftsplan 2018, in dem auch der Personalplan enthalten ist, beschlossen werden.

Weder der Bremer Senat noch Frau Prof. Quante-Brandt als Senatorin für Gesundheit, zuständig für alle Bremer Krankenhäuser, haben sich zu den berechtigten Forderungen des Bremer Bündnisses für mehr Personal im Krankenhaus verhalten. Diese Forderungen wurden in einer Resolution, die auf der Pflege- und Krankenhausversammlung am 20.9.2017 verabschiedet worden war, erstellt. Auf der Demo am nächsten Tag zum Bremer Rathaus durften wir diese Resolution nicht an die Eingangstür „nageln“. So werden wir jetzt am 15.12.2017 unsere Forderungen der Gesundheitssenatorin auf der AR-Sitzung persönlich übergeben:

Jetzt eine tarifliche oder gesetzliche Personalbemessung (Personalschlüssel Patient*in zu Pflegekraft) für jedes einzelne Krankenhaus und für jede einzelne Station, gemessen am pflegerischen und medizinischen Bedarf der Patient*innen

Sanktionsmöglichkeiten zur Durchsetzung der Personalbemessung

Als Sofortmaßnahme zur Entlastung: Der Senat muss sich dafür einsetzen, dass in allen Bremer Krankenhäusern eine vorläufige Personalbemessung zwischen den Krankenhaus-Geschäftsführungen (Direktionen)und Interessenvertretungen der Beschäftigungen vereinbart wird.

Wir erwarten, dass die Gesundheitssenatorin unmittelbar Stellung zu unseren Forderungen bezieht und dass sie Auskunft darüber gibt, wann die ersten Maßnahmen zur Realisierung ergriffen werden.
Es kann so nicht mehr weitergehen. Das Personal im Krankenhaus ist physisch und psychisch am Ende. Die Arbeitsbedingungen haben sich durch Personalabbau in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Die Pflegekräfte können diesen permanenten Druck nicht mehr standhalten. Sie sind und werden krank, flüchten sich in die Teilzeit und kündigen ihren Arbeitsplatz auf, um z.b. einen anderen Beruf zu ergreifen. Nicht nur für uns, sondern für alle Patient*innen ist diese Situation stark gesundheitsgefährdend. Deswegen braucht es so schnell wie möglich mindestens 1600 neue Fachkräfte an Bremens Krankenhäusern!

Kommt alle, seid laut!

Hier das Flugblatt zum selbst ausdrucken:

flugblatt-kundgebung-15-12

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